Chronik  des  Amateurfilmclubs  Passau e. V.

 

1978

Gründungsversammlung des ersten Amateurfilmclubs Passau im Gasthaus "Goldenes Kreuz" am 28. Juni 1978. Die 20 Gründungsmitglieder filmten natürlich noch auf Zelluloid (Normal-Doppelacht-oder Super-8-Film)

Der erste Vorstand:                                  

Clubleiter:

Schriftführer:

Kassier:

Karl-Heinz Swoboda

Norbert KarI

Manfred Hegel

 

1979

Jürgen Stangl erhält bei den Bayerischen Amateurfilmfestspielen (BAF) die erste Goldmedaille für den afp  für seinen Film „Der Schindelmacher“.

 

1980

Der Verein wird am 24.11.80 ins Vereinsregister eingetragen. Stangl bekommt beim Bundeswettbewerb für Amateurfilmer ebenfalls Gold für seinen Film und eine weitere Goldmedaille bei der "DAFF" für seinen neuen Streifen „Der Hammerschmid“.

 

1981

Nur 3 Jahre nach Gründung richtet der noch junge BDFA-Verein die Bayerischen Amateur-Filmfestspiele aus. Vom 17. bis 18. Oktober trafen sich die besten Filmamateure Bayerns im Hotel „Dreiburgensee“ bei Tittling. Schirmherr war Staatsminister Alfred Dick, der auch zur Preisverleihung anwesend war. Bereits damals wurde die Veranstaltung auf Videoband aufgezeichnet.

Im selben Jahr wurden unsere Bemühungen nach einem eigenen Clubheim belohnt. Von der Stadt Passau erhielten wir ein Klassenzimmer in der alten Mädchenschule in Passau- Ilzstadt. Der Raum wurde von den Mitgliedern mit großem Arbeitsaufwand in ein sehenswertes Clubheim verwandelt. Die glanzvolle Eröffnung fand am 27.10.81 im Beisein von Stadtpfarrer Köhl, den Stadträten  Abelein, Schäfer, Koniszewski, Unglaub und Bürgerm. Hösl statt.

 

1982

Die filmische Weiterentwicklung hält an. Edmund Parolly entwickelt sich zum überragenden Naturfilmer. Für „Lebensraum Feuchtgebiet“ erhält er bei den Deutschen Amateurfilmfestspielen eine Goldmedaille.

 

1983

Helmut Kölbl und Hermann Simon erstellen den ebenfalls mit „BDFA-Gold“ prämierten Film „Graphitbergwerk Kropfmühle“ der anschließend im gleichnamigen Bergwerk viele Jahre lang den Besuchern als Info-Film gezeigt wird.

 

1984

Manfred Gründler wird zum neuen Vorsitzenden des afp gewählt. Der bisher einzige Gemeinschaftsfilm des afp entsteht. Unter der Regie von Helmut Kölbl wird „Ein Abend unter Filmern“ gedreht.

 

1985

 

Die ersten Videokameras tauchen auf. Es gelingt ein harmonisches Nebeneinander beider Systeme. Unser Gemeinschaftsfilm erhielt „Silber“ beim Landes-und Bundeswettbewerb.  

 

1986

 

Mit der Wahl von Anton Wallner zum neuen Vorsitzenden beginnt eine neue Ära beim afp. Der auf Themen  bezogene  Clubwettbewerb wird  eingeführt.

Der afp tritt aus dem Dachverband BDFA aus.

 

1987

Erstmals nimmt der afp beim Bayer. „Sechs-Städte-Wettbewerb“ teil und gewinnt auf Anhieb den Wanderpokal, der auch 1988 und 1989 erfolgreich verteidigt wird und damit ins Vereinseigentum übergeht.

 

1988

Manfred Gründler stellt nach dreijährigen Dreharbeiten den Film „Der Petzi Hof“ vor. Eine Dokumentation über die aufwendige Übersiedlung eines Vierseit-Hofes in ein Museumsdorf. Silbermedaille bei der „Danubiale“ in Krems.  

 

1989

Die Stadt Passau renoviert für über eine Million DM das ehemalige Schulgebäude. Erstmals wird ein Videofilm Sieger bei der Clubmeisterschaft (Rudi Obermaier mit „Wütendes Wasser“).  

 

1990

Die Umbauarbeiten werden beendet. Auch unser Clubheim hat sein Aussehen verändert. Zentralheizung und warmes Wasser sowie neue Toilettenanlagen sind eine deutliche Aufwertung. Hinzu kommen eigene Maßnahmen wie der Einbau  einer  Sprecher- und  Vorführkabine  sowie  eines  Videoschnittplatzes.

  

1991

Der erste öffentliche Videokurs wird durchgeführt.

  

1992

Erstmals richtet der afp den „Sechs-Städte-Filmwettbewerb“ aus. Videos wurden auf eine Großleinwand projeziert.Mit Maria Maurer wird erstmals eine Frau afp-Clubmeister(in).

 

1993

Anton Wallner bekommt „Bronze“ bei der „Danubiale“ in Krems mit „Passauer Glocken“.

Der Spielfilm wird auch bei den Amateuren immer beliebter. Egon Lackinger ist auf diesem Gebiet besonders erfolgreich.

 

1994

Der afp überschreitet erstmals die 50-Mitglieder-Grenze.

 

1996

Die „BATAVIALE“, unser erster europäischer Videowettbewerb wird erfolgreich ausgerichtet.

 

1997

Rudi Obermaier wird neuer Clubleiter. 1997 wird zum „Aufholjahr“ ernannt. Mehrere Workshops werden durchgeführt, um den Mitgliedern mehr Fachwissen in Theorie und Praxis zu geben. Manfred Gründler stellt seinen „Pestfilm“ vor und Claus König wird neuer „Spielfilm-König“.

 

1998

Zum 20-jährigen Vereinsjubiläum Umzug in ein neues Clubheim.

Beitritt in den Europäischen Autorenkreis für Film und Video e.V.

 

1999

Der afp im Internet.  www.afp-ev.de, eine Adresse die sich dank Webmaster Claus König sehen lassen kann.

Lothar Zanow installiert im Club eine „Blue Screen“ Wand, mit der Trick-scenen möglich sind.

 

2000

Erneute Ausrichtung der „BATAVIALE“, dem  int. Videofestival  in  Passau.

 

2001

Die Einbindung von Computer-Animationen in einen Videofilm nimmt auch bei uns fantastische Ausmaße an. Filme wie  „Der perfekte Haushalt“  und „Visions“ sind der beste Beweis dafür.

 

2002

Anschaffung eines eigenen PC´s, damit sind Workshops über Schnittprogramme auch im Club möglich.

 

2003

Der afp feiert sein 25-jähriges Bestehen und ist Ausrichter des EURO-FILMFESTIVALS 2003.

  

2004

Erneute Ausrichtung der  „BATAVIALE“, dem internationalen Videofestival in Passau

  

2005

Ausrichtung eines öffentlichen Videokurses.  Lange Filmnacht im Scharfrichter-Kino

 

2006

Die ersten hoch auflösenden HD-Kameras tauchen im Club auf

 

2007

Anschaffung eines neuen Beamer.  Der afp ist damit  „HD-ready“

 

2008

Der Amateurfilmclub Passau feiert sein 30-jähriges Bestehen

 

2009

Erstmals gewinnt ein Mitglied die Unica-Medaille in Gold

  

2010

Zum zweiten mal wird das EURO-FILMFESTIVAL in Passau ausgerichtet.

 

2011

Anton Wallner erringt Gold beim Grand-Prix in Luxemburg.

 

2012

Der afp bietet einen Videokurs an der Volkshochschule an.

 

2013

Der Amateurfilmclub Passau feiert sein 35-jähriges Bestehen.